Zypern

Eine Gruppe von Metallgegenständen auf einem Stativ


Was sagt die Künstlerin zu ihrer Skulptur?

"Das Kunstwerk 'Die Grenze' zeigt zwei leere Hemden – sie stehen sinnbildlich für Innen und Außen, für die Menschen auf beiden Seiten einer Grenze, und dafür, wie ein Teil sich in den anderen hinein ausdehnt."

Ganze Beschreibung findest du hier: Klitsa Antoniou über ihr Werk

Wer ist Klitsa Antoniou?

Geboren: 1968 in Nikosia, Zypern
Lebt und arbeitet: Nikosia, Zypern

Ausbildung:

  • Wimbledon School of Art, London (1987–1988)
  • Central Saint Martins School of Art and Design, London – B.F.A. (1988–1991)
  • Pratt Institute, New York – M.F.A. (1991–1993)
  • New York University – D.A. Program
  • Doktorat in Kunstgeschichte und -theorie an der Cyprus University of Technology, abgeschlossen 2014

Künstlerischer Fokus:
Ihre künstlerische Praxis widmet sich wiederkehrend Themen wie Erinnerung, dem Prozess des Erinnerns und dem Bewusstsein einer sich stets erneuernden Praxis, die Gegenwart zu formen und die Vergangenheit neu zu adressieren. Sie beschäftigt sich mit dem Aufbrechen rationalistischer Unterscheidungen zwischen realem und konstruiertem Raum und erforscht Fragen von Inhaftierung, Isolation und erzwungener Segregation. Wiederkehrende Motive sind Trennung, Verlust, Grenzen und das Unsichtbarmachen von Menschen und Erfahrungen – Themen, die sich auch in "Die Grenze" widerspiegeln.

Werdegang & Auszeichnungen:

  • Mitbegründerin der Artrageous Group
  • Mehr als 20 internationale Einzelausstellungen sowie zahlreiche Gruppenausstellungen seit 1994
  • 2018 durch einen internationalen Wettbewerb ausgewählt, Malta auf der Venedig-Biennale 2019 zu vertreten
  • Ihre Werke wurden u. a. im Herzliya Museum (Israel), im Circulo de Bellas Artes (Madrid), im Palais du Rhin/Drac Alsace (Straßburg), im Museum of Contemporary Art (Sarajevo) und im Museum der Künste des 20./21. Jahrhunderts in St. Petersburg gezeigt
  • Wichtige internationale Teilnahmen u. a.: "Boarders" – Goyang Sculpture Park, Südkorea (2006); Tempus Arti Triennial, Belgien; Zhengzhou Sculpture Exhibition, China
  • Teilnahme an Biennalen für junge Künstler:innen in Rijeka (1995), Turin (1997) und Helsinki (1997) sowie an der Kairo-Biennale (2001) und "OPEN" in Venedig (2002, 2008)
  • Seit 2015 Zusammenarbeit mit dem Lithi Museum für das Werk/die Performance "2001/51/EC – Embodied Crossings – Now Boarding"

Bezug zu St. Ulrich bei Steyr:
Vor 25 Jahren schuf und übergab Antoniou der Gemeinde ihr Kunstwerk "Die Grenze" (bestehend aus zwei leeren Hemden als Symbol für Innen/Außen und die menschliche Erfahrung an Grenzen) für den Friedensweg – passend zu ihrem lebenslangen künstlerischen Interesse an Grenzen, Isolation und Zusammengehörigkeit.

Fotogalerie - vom Projekt nach St. Ulrich bei Steyr