Tschechien

Ein Foto einer Skulptur auf einer Betonfläche

Was sagt der Künstler zu seiner Skulptur?

"Der Mond - ein lichtes Schiff - und der Mittler Engel stellen eine Berührung des gemeinsamen hoffnungsvollen Schicksalsbildes dar."

Wer ist Jiri Pliestik?

Geboren: 28. Juni 1956 in Nové Město na Moravě, Tschechoslowakei
Lebt und arbeitet: Prag, Písečné bei Bystřice nad Pernštejnem sowie zeitweise in Dänemark

Ausbildung:

  • Maschinenbau-Fachschule Žďár nad Sázavou (1971–1976)
  • Fakultät für Maschinenbau, ČVUT Prag (1976–1978, nicht abgeschlossen)
  • Akademie der bildenden Künste Prag (AVU), Bildhauerei bei Prof. Miloš Axman und Prof. Stanislav Hanzík (1981–1987, im sechsten Anlauf aufgenommen)

Künstlerischer Fokus:
Plieštik gehört zur tschechischen Bildhauergeneration der 1980er Jahre. Er arbeitet mit den unterschiedlichsten Materialien – Gips, Stein, Holz, Eisen, Bronze, Glas bis hin zu Kunststoffen –, wobei Stein und Bronze zu seinen Hauptmaterialien zählen. Seine Themen sind die abstrahierte, stilisierte Figur; inspiriert wurde er von antiken Kulturen, vor allem Ägypten und der kykladischen Kunst. Daneben ist er als Fotograf (Serie "Gesichter und Hände"), Designer und Dichter tätig.

Werdegang & Ausstellungen:

  • Von 1977 bis 1990 Assistent der Bildhauerin Hana Wichterlová
  • 1990–1996 Assistent von Karel Nepraš an der AVU Prag; 1996–2000 Leitung der bildhauerischen Vorbereitungsklasse
  • 1993–2000 Gastdozent an der Højskolen på Samsø, Dänemark
  • Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Litauen, der Slowakei, Polen, Zypern, Frankreich, Argentinien, den USA, Australien und Tschechien
  • Bekannte öffentliche Werke: Bronzedenkmal für tschechoslowakische Kämpfer des 2. Weltkriegs im Ausland (Prag), Denkmal für die Opfer der Kollektivierung (Prag-Těšnov, 2004), Brunnen in Trenčín sowie zahlreiche Arbeiten in Žďár nad Sázavou, Brno, Österreich, den Niederlanden und Dänemark
  • Stellvertretender Vorsitzender des tschechischen Bildhauerverbands (Spolek sochařů)

Bezug zu St. Ulrich bei Steyr:
Schuf für den Friedensweg "Die Konjunktion des Engels mit dem Mond" .

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